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Bericht aus dem Gemeindeblatt Januar 2012 der Gemeinde Langenfeld
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
wirklich schwierig war es, im Ortskern einen genehmigungsfähigen Platz für eine funktionierende Bushaltestelle zu finden. Das war uns auch bewusst – ich habe darüber informiert. Aus diesem Grund haben wir im Vorfeld wiederholt auch Sie alle gebeten, sich Gedanken und auch Vorschläge zu machen. Nachdem solche nicht erfolgt sind, hat der GR nach den Vorgaben der Verkehrsschau den Standort festgelegt. Dass dabei unser umgezogener Wetterschutz auch am neuen Standort keine wirklich zufriedenstellende Wirkung zeigt, ist auch eine unbestrittene Tatsache. So bleibt die Frage nach Alternativen. Wir werden versuchen solche zu finden. So werden wir die Investitionssumme für die Verlängerung bis zu den Stromkästen kalkulieren – aber auch das wird keine wesentliche Verbesserung erbringen. Folge: Realisierbare Vorschläge nach wie vor erwünscht. Unser MGWohnprojekt wird Realität. Die Abrissarbeiten sind beantragt und der Auftrag an den günstigsten Anbieter vergeben. So bald dieser vom Landratsamt grünes Licht bekommt, müssen wir leider mit Unannehmlichkeiten in der Hauptstraße rechnen, was zwangsweise auch zu übergangsweisen Sperrungen führen wird. Das hat wieder Auswirkungen auf die Schulbusrouten – wir selbst sind gespannt, was dazu in einer neuerlichen verkehrsrechtlichen Genehmigung festgelegt wird. Mit dem MGWohnprojekt verbunden ist unser Wunsch nach einer vollwertigen Tagespflege für Langenfeld. Wir hatten dazu zwei Bewerbungen von professionellen Unternehmen und mussten uns für eine entscheiden. Nach sehr umfangreichen Gesprächen und Abwägungen haben wir uns für die Tagespflege Scheinfeld mit Frau Schmitz als Partner entschieden. Sie wird die Tagespflege der Dorflinde zusätzlich zu ihrer Scheinfelder Einrichtung führen und damit ihre Warteliste abarbeiten. Sie kooperiert mit dem Verein für Ambulante Sozialdienste (Obersteinbach), wenn ambulante Pflegeleistungen aus einer Hand gewünscht werden, ansonsten ist hier jeder frei in der Wahl seines Pflegeunternehmens. Schon jetzt ist sie in die Ausgestaltung der Räumlichkeiten eingebunden, das erste Gespräch mit Architekten und Bauträger hat bereits stattgefunden. Ihr Reinhard Streng 1. Eine umfangreiche Analyse des gesamten Langenfelder Kanalsystems inklusive aller Verbesserungen seit Mitte der 90er Jahre wurde durch unseren Tiefbauingenieur, Herrn Martin, vorgestellt. Die Ergebnisse kurz zusammengefasst: · Die Belastung des Hauptkanals mit Oberflächenwasser konnte wesentlich verringert werden und liegt heute niedriger als vor Beginn der Bebauung am Weidengraben. · Der Wasserstand bei Starkregen kann nicht weiter abgesenkt werden, weil unser Notüberlauf dazu tiefer gesetzt werden müsste – damit wäre er aber unter dem Wasserstand der Ehe und somit würde er genau das Gegenteil bewirken. · Durch eine (vom amtlichen Wetterdienst festgestellte) Erhöhung der Regenmenge für den standardisierten Bemessungsregen von 15 Min. um rund 25 % wird sich der Wasserstand bei Starkregen im Kanal weiter steigern. · Seitens des Bayerischen Umweltministeriums wurde im September 2011 ausdrücklich auf die erforderliche Eigenvorsorge für Grundstückseigentümer bei sog. Georisiken hingewiesen: Unter www.naturgefahren.bayern.de wird zu Risiken aller Art informiert – auch zu Hochwasser. · Die Gemeinde wird im laufenden Jahr das erweiterte Kanalsystem digital aufnehmen lassen und nochmals im Hinblick auf Leistungsfähigkeit und Verbesserungsmöglichkeiten untersuchen lassen. Über Ergebnisse und Auswirkungen informieren wir wieder wie gewohnt. Redaktionsschluss für die Ausgabe 2 Donnerstag,16. Februar 2012 Zur nächsten Gemeinderatssitzung am 02.02.2012, 19:30 Uhr, darf ich Sie herzlich einladen. Im öffentlichen Teil wird folgende vorläufige Tagesordnung behandelt: 1. Beratung und Beschluss des Haushalts 2012 2. Informationen 3. Wünsche und Anregungen 4. Rechnungsprüfung des Haushalts 2010 |

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